Praxis Geschichte 2011

Linktipps zu den Heften der Fachzeitschrift Praxis Geschichte,
Westermann, zusammengestellt von Klaus Fieberg, Leverkusen

http://www.praxisgeschichte.de/

6-2011 Die Welt um 1500 - Entdeckungen 5-2011 Lebenswege der Französischen Revolution
4 -2011 Helden 3-2011 Kalter Krieg
2-2011 Friedensschlüsse der Neuzeit 1-2011 Königsherrschaft

 

 

 

 

 

Die besondere Website: Historische Bildpostkarten Uni Osnabrück

 

6-2011 Die Welt um 1500 - Entdeckungen

Grundlagen

  • Wolfgang Currlin, Grundlagen Eine thematisch übergreifende Darstellung der Welt zwischen 1492 und 1558, so die Eckdaten der erfassten Periode, bietet die Website pastperfect, die sich als „interdisziplinäre Annäherung" an die Welt der Renaissance und der Reformation versteht s. Besprechung der Website in Praxis Geschichte, Heft 4/2009).

  • Basiswissen für den Geschichtsunterricht zu Themen wie Humanismus und Renaissance oder Aufstieg und Krise des Osmanischen Reiches bieten die Seiten von Wolfgang Currlin

Renaissance

  • Der Renaissance als dem „goldenen Zeitalter" widmen sich einige Seiten von „Planet Wissen".

  • Osmanisches Reich, Mit der Geschichte des Osmanischen Reiches befasst sich Uwe Becker auf seiner privaten Website, die auch über eine umfangreiche Linksammlung verfügt.

Neue Welten und Weltbilder

Kartographie

Die Fugger

  • Der berühmten Kaufmannsfamilie Fugger widmet sich eine Website der Fugger-Stiftung.

  • In den Beständen der Bayerischen Landesbibliothek Onlinefinden sich mit dem „Geheimen Ehrenbuch der Fugger" (1545-1549) und dem Buch „Fuggerorum et Fuggerarum imagines"
    interessante Quellen zur Geschichte der Familie Fugger.

 

5-2011 Lebenswege der Französischen Revolution

  • BIOGRAFISCHE SAMMLUNGEN, Die Website „historicum.net" bietet im Rahmen des Themenportals zur Französischen Revolution rundvierzig Biografien bedeutender Persönlichkeiten der Ära. Leider funktionieren die zahlreichen weiterführenden Links auf die Seiten des Angebots Gallica (Französische Nationalbibliothek) derzeit nicht mehr einwandfrei.
  • Die Website „republique.de", die von ]an Knupper betreut wird, stellt ein breites Angebot zur Französischen Revolution dar. Einen speziellen Bereich bilden die Biografien („Personal"), die jeweils durch gut ausgewählte weiterführende Links ergänzt werden.

oben

PORTRÄTGALERIEN

  • Auf seiner privaten Website stellt Marcus Kaar aus Wien neben anderem eine Bilddatenbank mit mehr als 80 zeitgenössischen Porträts von Personen aus dem Kontext der Französischen Revolution bereit.
  • Die sehr ansprechend gestaltete Website des Schlosses von Versailles (in engl. und franz. Sprache) enthält unter der Rubrik „History/ Court Characters" eine Porträtgalerie mit Informationen zu wichtigen Persönlichkeiten aus dem Umfeld des königlichen Hofes.
  • Speziell der Person Marie Antoinettes, der Gemahlin Ludwigs XVI., nimmt sich die ebenfalls in englischer Sprache konzipierte „Website Marie Antoinette Online" mit Darstellungen und Bildmaterial an.
  • OLYMPE DE GOUGES, Der „feministischen Pionierin" Olympe de Gouges widmet die Website „FrauenMediaTurm" einen biografischen Beitrag, ergänzt durch Bild- und Textquellen.

Historische Lexika

  • Aufschlussreiche Einblicke in historische Beurteilungen auch geschichtlicher Persönlichkeiten kann
    ein Blick in historische Lexika gewähren. Zu empfehlen ist etwa die Online-Version von „Meyer's Großes Konversationslexikon" in der 6. Auflage, die von 1902 bis 1909 erschienen ist. Das englischsprachige Pendant dazu ist die „Encyclopedia Britannica" in der Auflage von 1911, die ebenfalls komplett online steht.
  • Die Website „historicum.net" bietet zahlreiche Informationen.

DAS MIGRATION-AUDIO-ARCHIV, Das Migration-Audio-Archiv (MAA) ist eine online verfügbare Sammlung von Migrationsgeschichten. Von den mittlerweile mehr als 120 gesammelten Geschichten, die von den betroffenen Personen selbst erzählt werden, befinden sich -in wechselnder Zusammenstellung -jeweils 25 bis 30 Hörbeiträge auf der Archiv-Website. Der Zugang erfolgt über eine Fotogalerie. Die von den Journalisten Sefa Inci Suvak und justus Herrmann dokumentierten Migrationsgeschichten sind so vielfältig wie die Gründe von Migration: ob Arbeitsmigrant, Kriegs- oder Bürgerkriegsflüchtling, politisch,
religiös oder wirtschaftlich motivierter Flüchtling, ob jüdischer Einwanderer oder Exilant aus Südamerika, die Migranten aus den verschiedensten Ländern der Welt erzählen ergreifende und erhellende Geschichten über ihr persönliches Schicksal, ihre Gründe für das Verlassen ihres Heimatlandes, aber auch ihre Erfahrungen in dem für sie zunächst fremden neuen Land. Immer spiegeln diese Erzählungen auch
die Geschichte Deutschlands wider und gewähren sehr subjektive, authentische Perspektiven auf unser eigenes soziales Gefüge, unseren Alltag und unsere Kultur. Die Geschichten, die durch keinen Fragesteller
unterbrochen werden, ermöglichen dem Zuhörer eine emotionale Teilnahme und Einfühlung in die Lebensumstände der Betroffenen. Die Erzählungen sind für das Internet aufbereitet worden und dauern
in der Regel 25 bis 45 Minuten. Damit haben sie eine für den Einsatz im Unterricht vertretbare Länge. [..]

4 -2011 Helden

LWL-HELDENAUSSTELLUNG, Die vom März bis November 2010 im Industriemuseum Hattingen gezeigte
Ausstellung „Helden. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen" wird im Netz weiterhin auf einer
Ausstellungswebsite dokumentiert. Thematisiert werden unter anderem Helden der Antike und des Mittelalters, nationale Helden, Kriegshelden, Sporthelden, Helden der Arbeit oder moderne Helden.
Ein kurzer Film führt in die Ausstellungsthemen ein.

Die Gedenkstätte Stille Helden erinnert an jene Menschen, die während der nationalsozialistischen Diktatur verfolgten Juden beistanden. Das Beispiel der vielfach als „stille Helden" bezeichneten Helferinnen und Helfer zeigt, dass es auch im nationalsozialistischen Deutschland Möglichkeiten gab, Verfolgte zu retten. Die Website der Gedenkstätte ist derzeit im Aufbau.

GESCHICHTSWETTBEWERB, Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten stand im ]ahr 2008/09 unter dem Motto „Helden: verehrt - verkannt - vergessen". Auf der Website der Körber-Stiftung, die den Wettbewerb ausrichtet, sind hierzu einige interessante Texte verfügbar. Es handelt sich dabei um einen Aufsatz „Helden in Deutschland" von Ute Frevert, einen Vortrag von Heinz-Gerd Hofschen zum Thema „Bremen - Eine Stadt für Helden", eine Befragung unter prominenten Persönlichkeiten wie Marianne Birthler („Wer ist für Sie ein Held oder eine Heldin?") sowie einen Aufsatz von Sven Tetzlaff „Wie Jugendliche heute Helden sehen", ™ ]ahr 2009 zuerst erschienen im „Merkur. Deutsche Zeitschrift für
europäisches Denken".

VOLKSTRAUERTAG/"HELDENGEDENKTAG", Mit „Reden zum Volkstrauertag bzw. Heldengedenktag 1922-1989" befasst sich eine materialreiche Magisterarbeit von Jan-Henrik Meyer, erstellt an der Humboldt-Universität zu Berlin im ]ahr 2001.

FOTOMATERIAL, Überwiegend aus den Beständen des Koblenzer Bundesarchivs stammende Fotosammlungen zum Volkstrauertag in der Weimarer Republik bzw. der Bundesrepublik sowie zum Heldengedenktag zwischen 1933 und 1945 finden sich bei WikimediaCommons.

 

3-2011 Kalter Krieg

Einführende Informationen

Politische Propaganda im Kalten Krieg, Das Deutsche Historische Museum dokumentiert auf seiner Website ausführlich die Ausstellung „Deutschland im Kalten Krieg. Deutsch-Deutsche Feindbilder in
der politischen Propaganda 1945 bis 1963“ aus dem Jahre 1993. Nach einer Einführung werden in acht
Kapiteln unterschiedliche Aspekte der Auseinandersetzung im Kalten Krieg vorgestellt. Hier geht es unter
anderem um „RIAS -Gift“, „Ami- Söldner“ und den „Schrecklichen Iwan“ oder das Medium Bildpostkarte
als Propagandainstrument.

Das Radio war während des Kalten Kriegs Bühne und Waffe zugleich. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg
(RBB) bietet neben den historischen Radio-O-Tönen begleitende Texte, Fotos und Videos zu ausgewählten Ereignissen.

Der Kalte Krieg in Karikaturen

  • Das McCord-Museum in Montreal zeigt auf seiner Website etwa 300 Karikaturen zum politisch-ideologischen Kampf der Supermächte. Die meisten Bilder des Angebots stammen aus der Feder von John Collins, dem Karikaturisten der kanadischen Zeitung „The Gazette“.
  • Weitere Karikaturen
  • Herblocks History
  • Nicht nur für den bilingualen Unterricht eignet sich der Cartoon „Make Mine Freedom“ aus der Frühphase des Kalten Krieges (1948), der über YouTube erreichbar ist.

Planspiel Atomkrieg Das Angebot des SWR begleitet mit Hintergrundinformationen, Glossar und Bildergalerie eine zweiteilige zeitgeschichtliche Sendereihe zur Geschichte der nuklearen Abschreckung.
Leider sind die ausgewiesenen Zeitzeugeninterviews nicht mehr online verfügbar.

Unterrichtsmaterial Auf der Website des Schweizer Bildungsservers SwissEduc („Teaching
and Learning“) findet sich eine Einheit zum Kalten Krieg. Eine mit Erläuterungen versehene PowerPoint-
Präsentation vermittelt als Advance Organizer einen Überblick. Als Ergänzung stehen dabei auch einige
Filmclips zur Verfügung. Dem Konzept der Seite entsprechend, können Schülerinnen und Schüler anschließend ihr Wissen in Form von Tests, die vom Nutzer auch modifiziert werden können, überprüfen.

Das britische Nationalarchiv stellt in seinem Unterrichtsangebot auch eine Einheit zum Thema „Cold War“ bereit. In einem speziellen Bereich der Website werden themenbezogene Filme des Nationalarchivs zugänglich gemacht, unter anderem ein Lehrfilm zum Thema „The HBomb“.


2-2011 Friedensschlüsse der Neuzeit

Übersicht

Eine Liste bedeutender Friedensschlüsse vom Altertum bis zur Gegenwart bietet die Online-Enzyklopädie Wikipedia. Die Liste verweist auf einschlägige Wikipedia-Artikel zu den aufgezählten Friedensverträgen und Waffenstillstandsabkommen. Die meisten dieser Artikel enthalten Weblinks auf Ressourcen mit Vertragstexten oder wissenschaftlichen Darstellungen.

Europäische Friedensverträge der Vormoderne

Websites zu einzelnen großen Vertragswerken

 

1-2011 Königsherrschaft

Lexika

Einführungen

Bilder und Buchmalerei

Regionales Edel und Frei. Franken im Mittelalter – Internet-Präsenz der bayerischen Landesausstellung 2004. Das Web-Angebot stellt die Geschichte des bayerischen Franken von 500 bis 1500 dar. Es werden einzelne Objekte vorgestellt und ein Sprachatlas mit Tonbeispielen zur deutschen Sprache im Mittelalter angeboten.

Die besondere Website: Historische Bildpostkarten Uni Osnabrück