Praxis Geschichte 2015

Linktipps zu den Heften der Fachzeitschrift Praxis Geschichte, Westermann, zusammengestellt von Klaus Fieberg, Leverkusen

http://www.praxisgeschichte.de/

       

PG 01 Epochenwende 1815- Wiener Kongress

PG 04 Einwanderung - Migration nach Deutschland
PG 02 DDR-Lebensläufe in der Diktatur PG 05 Christliches Leben im Miittelalter
PG 03 Flugblatt - Propagandamedium im Wandel PG 06 Orte der Industriealisierung

 

 

 

 

PG 01 Epochenwende 1815- Wiener Kongress

QUELLEN

  • Der Pariser Friedensvertrag vom 30. Mai 1814 und die Wiener Kongress- Akte vom 8. Juni 1815 stellt die Website „Staatsverträge" bereit.
  • Der Text der Deutschen Bundesakte vom 8. Juni 1815 findet sich in der Quellen-Sammlung des Document- Archiv.
  • Einblicke in österreichische Presse zur Zeit des Wiener Kongresses, etwa die „Wiener Zeitung"
    oder den „Österreichischen Beobachter", gewährt das Projekt ANNO (Austrian Newspapers Online), der virtuelle Zeitungslesesaal der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB). Für eine gezielte Recherche in dem umfangreichen Zeitungsbestand empfiehlt sich die Suchmaschine
    der Seite, die eine Volltextsuche innerhalb der Zeitungsartikel ermöglicht.
  • Die Tagebuchaufzeichnungen des Freiherrn vom und zum Stein (1757- 1831), der als Berater in! Auftrag des russischen Zaren am Wiener Kongress teilnahm, geben spezielle Einblicke in das Kongressgeschehen für die Zeit vom September 1814 bis Mai 1815.

ÜBERBLICKE UND VERTIEFUNGEN

  • jüngere Schülerinnen und Schüler finden grundlegende Informationen zum Wiener Kongress in der „Kinderzeitmaschine".
  • Für weiter gehende Informationen zum Thema eignet sich (neben den durchweg zuverlässigen Informationen der Online-Enzyklopädie Wikipedia) die „Preußen-Chronik" mit einem kleinen Abriss über den Wiener Kongress und einigen biografischen Beiträgen (Recherche unter „Begriffe", „Personen" oder„Chronologie").
  • www.preussenchronik.de Ein Beitrag zum Wiener Kongress mit Link zu historischen Bildern findet sich im „Österreich-Lexikon" des Austria-Forums.
  • Umfangreiche Informationen und Kartenmaterial zum Deutschen Bund bietet die Seite des Historisch- geographischen Informationssystems HGIS-Germany.

PRESSE UND RUNDFUNK

oben

PG-2015 02 DDR-Lebensläufe in der Diktatur

„Wer war wer in der DDR?“
Grundlage der von der Bundesstiftung Aufarbeitung im Netz zur Verfügung gestellten biografischen Datenbank sind die beiden Standardwerke „Wer war wer in der DDR? – Ein Lexikon ostdeutscher Biographien“ und „Deutsche Kommunisten: Biographisches Handbuch 1918 bis 1945“. Im „Recherche“-Bereich der Website stehen insgesamt rund 5.400 Biografien bereit.

„LeMO” Das „Lebendige Museum Online“ bietet seinen Nutzern in einem eigenen Bereich zahlreiche Biografien an, darunter auch solche von Akteuren der DDR-Geschichte.

„17. Juni 1953“ Die Website zum Volksaufstand in der DDR von 1953 enthält u. a. ein Verzeichnis der Opfer des Aufstandes mit ausführlichen Informationen zu den Personen und ausgewählten Dokumenten. Ein Personenverzeichnis bietet zusätzlich biografische Orientierungsdaten.

„Chronik der Mauer“ Die Website widmet sich mit ausführlichen biografischen Texten auch den Todesopfern an der Mauer. Die Biografien, die in chronologischer Reihenfolge aufgeführt sind, sind  vielfach mit aufschlussreichen  Dokumenten und Quellen verlinkt, etwa mit Auszügen aus entsprechenden Stasi-Akten, Tatort-Skizzen oder persönlichen Erinnerungen von Hinterbliebenen oder Freunden. Der Bereich „Fluchten“ informiert über gescheiterte wie gelungene Fluchtversuche.

„Jugendopposition in der DDR“Die von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) betreute
Website enthält in acht Modulen biografische Informationen zu jugendlichen Oppositionsfiguren aus verschiedenen Phasen der DDR-Geschichte. Neben reich bebilderten Lebensläufen finden sich
ausführliche Zeitzeugen-Interviews, politische Dokumente und Quellen.

Chronik der Wende“ Mit einem umfangreichen Personen-Lexikon wartet die Website „Chronik der Wende“ auf. Die einzelnen Beiträge sind mit dem Glossar und den Video-Dokumenten der Website verlinkt.

Wikipedia Personenrecherchen in der Online- Enzyklopädie Wikipedia sollten zwar nicht ungeprüft verwendet werden, allerdings führen sie anhand der Links („Weblinks“) oft zu interessanten Ergebnissen. Ein Beispiel hierfür ist der Artikel über Erich Mielke mit Verweis auf eine stasi-interne Rede vom 28. April 1989 im Originalton, einen Redeauszug Mielkes mit seiner Aussage „Ich liebe doch alle“
(MP3) vom 13. November 1989 vor der DDR-Volkskammer oder Fotos mit Einblicken in Mielkes Büro und
die Stasi-Zentrale aus der Mediathek von n-tv.de.

Zeitungsarchive Auch die Online-Archive großer Zeitungen und Zeitschriften wie „Der Spiegel“ (Heftarchiv) oder „Die Zeit“ (Printarchiv), in denen sich beispielsweise biografische Artikel oder Titelgeschichten finden lassen, ermöglichen ergiebige Personenrecherchen zur DDR-Geschichte.

"Sozialistische Helden" Die Website des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) widmet sich den „sozialistischen Helden“. Thema sind u. a. „Helden des Sports“ oder „Helden der Arbeit“, aber auch „Helden in der Literatur“ sowie „umstrittene Helden“. Ein Interview mit den Historikern Silke Satjukow und Rainer Gries führt in die Thematik ein. Die beiden sind gemeinsam auch Verfasser eines spannenden
Beitrags mit dem Titel „Von Menschen und Übermenschen“ über den „Alltag und das Außeralltägliche
der sozialistischen Helden“ (in: „Aus Politik und Zeitgeschichte“ Nr. 17/2002, PDF-Version online verfügbar).
oben

PG 03 Flugblatt - Propagandamedium im Wandel

Frühe Neuzeit. Eine umfangreiche Sammlung von Einblattdrucken der Frühen Neuzeit stellt die Bayerische Staatsbibliothek München online bereit. Recherchiert werden kann nach Sach- und Personenstichwörtern, im Text erwähnten geographischen Begriffen oder Institutionen. Für die Erstinformation bietet sich eine Recherche nach Gattungsbegriffen an. Die digitalen Bilder kann man über eine Zoom-Funktion vergrößern oder verkleinern.

Flugschriften des 16. bis 18. Jahrhunderts Die Digitalen Sammlungen der Universitätsbibliothek Augsburg machen neben historischen Druckschriften, historischen Geschichtswerken, Druckgrafik, Fotografien und Periodika auch Flugschriften des 16. bis 18. Jahrhunderts online verfügbar. Die Überblicksseite, direkter Zugang.

Französische Revolution Der Historiker Rolf Reichardt behandelt in seinem gleichnamigen Aufsatz die Französische Revolution als „europäisches Medienereignis“ und thematisiert dabei auch Flugschriften und Pamphlete als Propagandainstrument.

Revolution 1848 Das Webangebot „1848 – Flugschriften im Netz“ der Universitätsbibliothek Frankfurt bietet Zugang zu zahlreichen Flugblättern der Revolutionszeit 1848/49. Die verfügbaren elektronischen Dokumente, nach denen anhand von Personennamen, Orten oder einer Chronologie recherchiert werden kann, vergrößert betrachtet oder ausgedruckt werden. http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/1848/1848.htm Sammlung Uni-Frankfurt

Arbeiterbewegung Das Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung (AdsD) ermöglicht in seinem Online-Archiv eine Recherche in dem umfangreichen Bestand, darunter auch Flugblättern
und Flugschriften. Hierfür stehen unterschiedliche Suchoptionen zur Verfügung.

Widerstand gegen den Nationalsozialismus Die Bundeszentrale für politische Bildung dokumentiert und kommentiert auf ihrer Website die Flugblätter der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“.

Kriegspropaganda im Zweiten Weltkrieg Eine Auswahl von Flugblättern bietet zu diesem Thema die Württembergische Landesbibliothek. Die Beispiele sind übersichtlich katalogisiert. Recherchemöglichkeiten nach Ursprungs- oder Adressatenland.

Studentenbewegung Im Rahmen eines Online-Tutoriums zur Quellenarbeit bietet Silke Mende eine Musteranalyse des Flugblatts Nr. 7 der Kommune 1 vom 24. Mai 1967mit dem Titel „Warum brennst du, Konsument?“.

Frauenbewegung Das Archiv und Dokumentationszentrum FrauenMediaTurm, das sich als „Universalarchiv zur Frauenfrage in Deutschland“ versteht, macht auf seiner Website über die Recherche in der Bilddatenbank verschiedene Flugblätter und -schriften sowie Plakate der bundesrepublikanischen
Frauenbewegung online zugänglich.

Alternative Bewegungen Unter dem Sammelbegriff „Archive von unten“ firmieren Archive, die die Tätigkeit alternativer sozialer Bewegungen dokumentieren. Hierzu gehört auch das in den 1980er Jahren
in Münster entstandene Umweltzentrum- Archiv (UWZ). In dessen digitaler Datenbank finden sich Flugblätter und Flyer, aber auch Broschüren oder Pressemitteilungen zu den Themenbereichen „Anti Atom“, „Repression“ und „Häuserkampf“.

Datenbank-Recherche Zu umfangreichen Ergebnissen führt die Recherche in der Online-Objektdatenbank des Deutschen Historischen Museums (DHM). Empfohlene Suchbegriffe sind hier: Flugblatt, Propagandaflugblatt, eventuell kombiniert mit Namen von politischen Personen oder Ereignissen (z. B. „Weltkrieg“).

Lebendiges Museum Online, LeMooben

PG-2015 04 Einwanderung - Migration nach Deutschland

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Das BAMF informiert auf seiner Website über Fragen im Zusammenhang mit Zuwanderung, Einbürgerung, Flucht und Asyl entsprechend der offiziellen Politik der Bundesregierung. Einen Zugang zu dem Informationsangebot bietet die Navigationsleiste. Über ein Glossar gelangt der Nutzer gezielt zu einzelnen Stichworten. Themendossiers vertiefen Probleme wie Integration, Asyl oder Flüchtlingsschutz.

Bundesministerium des Inneren Internetportal des BMI zum Thema Zuwanderung mit einem geschichtlichen Überblick sowie Informationen zur rechtlichen Lage. www.zuwanderung.de

Mediendienst Integration Der „Rat für Migration e. V.“, ein bundesweiter Zusammenschluss von Migrationsforschern, stellt unter anderem Statistiken und aktuelle Zahlen bereit.

Grundlagendossier Migration Die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) informiert in einem
Grundlagendossier über Migration in Deutschland, Migration in der EU sowie Migration weltweit.
Anhand des interaktiven Angebots „Zahlen und Fakten 3D“ können Regionen und Staaten der Welt miteinander verglichen sowie Entwicklungen über mehrere Jahre oder Jahrzehnte hinweg verfolgt
werden.

„Mit offenen Karten“ Das geopolitische Magazin „Mit offenen Karten“ des TV-Senders ARTE, das anhand von Landkarten politische, wirtschaftliche, soziale und ökonomische Zusammenhänge erklärt, behandelt in mehreren Folgen das Thema Migration in Europa. Die Beiträge können über die Mediathek der BpB abgerufen werden.

Audio-Archiv Das Migration-Audio-Archiv (MAA) ist eine online verfügbare, thematisch gegliederte Sammlung von erzählten Migrationsgeschichten (Dauer: 20 – 45 Min.). Stichworte, die parallel zum Abspielen der Audio- Dateien angezeigt werden, bieten eine thematische Orientierung. Unterrichtsmodule ergänzen das Angebot.

DOMID Das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD) verfügt über eine große Sammlung von Objekten, Fotos, Plakaten, Schriftstücken sowie Film- und Tondokumenten
und verfolgt das Ziel, „das historische Erbe der Einwanderer für zukünftige Generationen zu bewahren“.
Einzelne Exponate können auf der Website erkundet werden. Interessant sind ferner aktuelle oder
frühere Ausstellungen, etwa die „Route der Migration“.

„Lebenswege“ Mit einem Online-Migrationsmuseum macht die Landesregierung Rheinland-Pfalz die Geschichte und die Kultur der Migration in vielgestaltiger Form zugänglich. Neben den Dauerausstellungen „Arbeitsmigrationsgeschichte in Rheinland- Pfalz“ und „Das Russlands-Deutsche- Haus“ werden verschiedene Sonderausstellungen etwa zur Geschichte der Anwerbeabkommen mit Griechenland, Portugal, der Türkei oder Marokko online präsentiert. Im Bereich „Lebenswege“ werden Zeitzeugenberichte von Migrantinnen und Migranten dokumentiert.

Hugenotten in Deutschland Die Website des Deutschen Hugenotten- Museums in Bad Karlshafen
bietet mit ausführlichen Darstellungen sowie zahlreichen Bildquellen und Dokumenten einen Einblick in
die Geschichte der Hugenotten in Deutschland.

Polen in Deutschland

  • Im Rahmen der Website Exil-Club widmet sich ein eigener Bereich der Geschichte der Polen in Deutschland. Das Angebot umfasst vier thematische Stationen, ein Quiz sowie Arbeitsblätter für den Unterricht.
  • Einen ersten, knappen Überblick zum Thema gibt ein LeMO-Kapitel.

Schulfernsehen

Materialien und Links



PG-2015 05 Christliches Leben im Mittelalteroben

Kleiner Wegweiser durch den Kirchenraum
. Die Seite erläutert und veranschaulicht knapp die symbolische Bedeutung der räumlichen Gestaltung einer Kirche, ihrer Bauelemente und der vorzufindenden Bildmotive. http://glaube-und-kirche.de/kiraum.htm

Nachschlagewerke online

Grundbegriffe des Kirchenbaus sowie ein Glossar zum Klosterleben. Die beiden Angebote des Landesbildungsservers Baden-Württemberg informieren jeweils in knapper und unterrichtlich gut verwertbarer Form. Querverweise und externe Links ermöglichen eine Vernetzung und Vertiefung des Wissens.
www.schule-bw.de/unterricht/faecheruebergreifende_themen/landeskunde/material/mittelalter/glossar/

Unterrichtsmaterial zum Kirchenbau im Mittelalter Ein Arbeitsheft stellt Informationen zu Fachbegriffen des Kirchenbaus, zu verschiedenen Baustilen des Mittelalters und zur Bedeutung sakraler Gebäude zusammen. Verschiedene Arbeitsblätter und Aufgaben unterstützen die unterrichtliche Arbeit.

Virtuelle Rundgänge

Höllenangst und Seelenheil Der Unterrichtsfilm, der über die Website von „Planet Schule“ abrufbar ist, thematisiert das Weltbild der Menschen im Mittelalter, das orientiert war am Glauben an Gott und das irdische Leben lediglich als Durchgangsstadium ins Jenseits verstand. Unterrichtsmaterialien zur Sendung:

PG-2015 06 Orte der Industrialisierungoben

  • Der Bahnhof Einen guten Einstieg in das Thema „Bahnhof“ bietet ein Wikipedia-
    Artikel. Hier finden sich u. a. auch weiterführende Links.
  • Bahn Museum, Nürnberg Das Deutsche Bahn Museum in Nürnberg informiert auf seiner
    Website über die Geschichte der Eisenbahn ab der Mitte des 19. Jahrhunderts sowie über technische Aspekte wie historische Lokomotiven und Waggons.
  • Deutsches Technikmuseum, Berlin Hier findet der Nutzer erste Einblicke in die Geschichte von Luft- und Schifffahrt, Schienen- und Straßenverkehr und Fototechnik.
  • Hafenmuseum Hamburg, Das Hafenmuseum Hamburg präsentiert vor Ort seine Sammlung
    zum Güterumschlag im Hamburger Hafen, zum Hamburger Schiffbau sowie zur Schifffahrt auf der Elbe und im Hafen. Im Netz finden sich daneben Hinweise zu den Orten der Dauerausstellung, aber auch Informationen und Bildmaterial zu einigen „Highlights“ des Museums.
  • Der Hamburger Hafen in historischen Fotos Die Hamburger Hafenbetriebsgesellschaft
    (HHLA) unterhält ein Online- Fotoarchiv, in dem etliche Hundert historische Hafenbilder in sehr
    guter Auflösung zugänglich sind. Die in den Rubriken „Hamburger Hafen“ und „Speicherstadt“ versammelten Bildquellen vermitteln außergewöhnliche Einblicke in die Technik- und Arbeitswelt des Hafens von 1920 bis ca. 1970.
  • Innenhafen Duisburg Deutschlands größtes Museum für die Binnenschifffahrt stellt in einem
    virtuellen Rundgang online Informationen über die Geschichte des Ortes und seiner technischen wie wirtschaftlichen Entwicklung bereit.
  • Die Fabrik - Das Medienzentrum Osnabrück präsentiert auf seiner Website eine Sammlung kommentierter, unterrichtlich gut einsetzbarer Bildquellen zu Arbeitswelten in der Zeit der
    Frühindustrialisierung.
  • Automobilproduktion Das Auto und seine Herstellung sind seit Beginn des 20. Jahrhunderts
    wirtschaftlich wie gesellschaftlich prägende Faktoren. Die von Henry Ford eingeführte Fließbandproduktion verwandelte das Auto in ein Massenprodukt. Mit „Autos vom Fließband“ befasst sich eine Seite des Bayerischen Rundfunks.
  • Tuchherstellung Stellvertretend für andere Fertigungszweige sei hier auf die ehemalige Tuchfabrik Müller in Euskirchen hingewiesen. Das örtliche Industriemuseum dokumentiert die Geschichte der Fabrik, die 1961 aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen werden musste. Die hervorragende konservierte Produktionsstätte für Textilien kann heute nahezu unverändert besichtigt werden. Im Internet steht ein illustrierter Rundgang zur Verfügung.
  • Industriemuseum Bocholt Das LWL-Industriemuseum in Bocholt versteht sich als „Forum der
    Textilkultur“. Im Mittelpunkt stehen industrielle Techniken des Webens und Spinnens, aber auch Verwaltungsabläufe (Kontor) und Arbeitsund Lebensbedingungen der Arbeiter. Auch ein Einführungsfilm ist online verfügbar.
  • Industriekultur Ein „Fenster zur Welt der Industriekultur“ verspricht und bietet die Seite www.industriekultur.de. Hier finden sich Informationen zum Begriff und zur wissenschaftlichen Disziplin der Industriekultur sowie interessante Videos zu bedeutenden historischen Industrieanlagen in Deutschland.
  • Das Bergwerk Das Bergbau-Museum Bochum gibt auf seiner Website in Text und Bild informative Einblicke in die Dauerausstellung und die Sonderausstellungen sowie in das Anschauungsbergwerk. www.bergbaumuseum.de
  • Zeche Zollverein (Essen) Das UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein vereinigt mit dem
    Steinkohlebergwerk und der Kokerei bedeutsame Orte der Industrialisierung. Im Bereich „Zollverein gestern und heute“ erhält der Nutzer eine Einführung in die Geschichte der Zeche. Ein Denkmalpfad führt online durch die Ausstellungsorte.

Landwirtschaft

  • Das Büro Einblicke in die Mechanisierung und Rationalisierung im Bereich des Büros gibt u. a. das Heinz Nixdorf Museumsforum Paderborn. Eine „Galerie der Pioniere“ stellt in chronologischer Abfolge 15 Personen vor, die die Informationstechnik von ihren Anfängen bis hin zum Computer beeinflussten und schließlich in alle Bereiche unserer Gesellschaft verbreiteten, darunter auch das Büro. „Highlights“ des Museums werden in Auswahl gesondert präsentiert.
  • Kommentierte Bildquellen Thematisch breit angelegtes, anregendes Quellenmaterial zur Geschichte der Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland hält die Sammlung „Deutsche Geschichte in Dokumenten und Bildern“ bereit.
  • Industrialisierung in Friedrichshafen Ein interessantes Internet-Projekt zeigt die Zeppelin-Stadt Friedrichshafen (Bodensee) und ihr Umland im Wandel der Industrialisierung. Die Seite liefert schriftliche Informationen und Bildmaterial und bietet Vorschläge für einen historischen Unterrichtsgang und Arbeitsblätter zum Download.
  • Orte der Industrialisierung in Hessen Eine Sammlung von Adressen und Hinweisen auf dem Hessischen Bildungsserver unterstützt die Suche nach außerschulischen Lernorten.
    Klaus Fieberg, Leverkusenoben