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Praxis Geschichte 2018

Linktipps zu den Heften der Fachzeitschrift Praxis Geschichte,
Westermann, zusammengestellt von Klaus Fieberg, Leverkusen

http://www.praxisgeschichte.de/

 

PG 01 Brennpunkte 1918

PG 04  Berliner Republik
PG 02 Sprachbildung im Unterricht PG 05 Ständegesellschaft
PG 03  Europäische Integration PG 06 Germanen und Römer

 

 

 

   

PG 01 Brennpunkte 1918oben

  • JAHRESCHRONIKEN
    Allgemeine Chronik Eine detaillierte Chronik des Jahres 1918 findet sich im Online-Lexikon Wikipedia. Die Chronik ist nach den Themen Politik und Weltgeschehen (mit Schwerpunkt Erster Weltkrieg, hier nach Ländern geordnet), Wirtschaft, Wissenschaft und Technik, Kultur, Religion, Katastrophen, Natur und Umwelt strukturiert. Verlinkungen führen zu weiterführenden Seiten mit speziellen Themen.
  • Deutsche Geschichte
    Die LeMO-Chronik 1918 für Deutschland berücksichtigt vor allem die politische Geschichte und ist mit zahlreichen Bild- und Textquellen verlinkt. 
  • Zeitstrahl
    Für jüngere Schülerinnen und Schüler gibt die Website „Zeitklicks" anhand des Zeitstrahls einen kompakten Überblick über wichtige Ereignisse des Jahres 1918. www.zeitklicks.de/

ZEITUNGEN ALS QUELLE

  • Digitalisierte Zeitungen Das Zeitungsinformationssystem (ZEFYS) der Staatsbibliothek zu Berlin stellt mehr als 200 digitalisierte Zeitungen zur Recherche bereit, darunter auch für das Jahr 1918. Über einen Jahreskalender und durch die Auswahl eines bestimmten Datums gelangt der Nutzer zu den vorhandenen Zeitungsausgaben. Diese werden in vollem Umfang digital präsentiert und können Seite für Seite gelesen oder ausgedruckt werden. Eine Recherche kann auch über einen bestimmten Zeitungstitel sowie den entsprechenden Jahrgang erfolgen.  
  • F(A)Z - historisch Wie bereits zu den Weltkriegsjahren 1914-1917 präsentiert die Website der Frankfurter Allgemeinen Zeitung historische Ausgaben der Frankfurter Zeitung zu bedeutenden Ereignissen des Jahres 1918 als historische E-Paper. Die Ausgaben können als PDF aufgerufen und gespeichert werden.
     

WILSONS 14-PUNKTEPROGRAMM Die Rede des US-Präsidenten Wilson zu einer globalen Friedensordnungfindet sich im Quellenbestand des „World War l Document Archive" der Brigham Young University (USA). Eine deutsche Fassung ist in Auszügen über die Website „documentarchiv.de" erreichbar. Erläuterungen finden sich auf der LeMO-Website.
wwi.lib.byu.edu/index.php/ President_Wilson%27s_Fourteen_Points
www.documentarchiv.de/in/1918/14-punkte-wilsons.html
www.dhm.de/lemo/kapitel/erster-weltkrieg/kriegsverlauf/14-punkte-programm.html

FRIEDEN VON BREST-LITOWSK

REVOLUTION IN DEUTSCHLAND Ein Beitrag von Burkhard Asmuss und Arnulf Scriba im Rahmen der LeMO-Webite fasst die Ereignisse der Novemberrevolution in Deutschland zusammen und bietet dazu zahlreiche Bild- und Textquellen. www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/revolution

WAFFENSTILLSTAND VON COMPIEGNE UND KRIEGSENDE 1918 Das insgesamt sehr empfehlenswerte multimediale Projekt „14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs" widmet sich in der Kategorie „Orte" auch dem Schauplatz Compiegne und beleuchtet die faktische und die symbolische Bedeutung des historischen Ortes. www.14-tagebuecher.de/page/de/place/compiegne/

ZARENMORD IN RUSSLAND Der arte-Dokumentarfilm „DerUntergang der Romanows" von Patrick Cabouat aus dem Jahre 2017 beleuchtet die letzten Tage der russischen Zarenfamilie und deren Ermordung in der Gefangenschaft in Jekaterinburg im Juli 1918. Der Film basiert auf den Aufzeichnungen von Pierre Gillard, Sohn eines Schweizer Weinbauern, der bis zuletzt Hauslehrer der Romanows war und der die Ereignisse in seinem Tagebuch festhielt. Der Film ist derzeit in der „arte-Mediathek" sowie bei „YouTube" verfügbar. www.arte.tv/de/videos/062894-OOO-A/der-untergang-der-romanows/ https://www.youtube.com

GRIPPE-KATASTROPHE VON 1918/19

 

PG 02 Sprachbildung im Unterricht

  • PROBLEMAUFRISS Zur Frage der Sprachförderung in deutschen Schulen präsentiert eine im Auftrag des Mercator-lnstituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache durchgeführte Befragung unter Lehrkräften die Sicht der Lehrerinnen und Lehrerauf die mit dem Thema verbundenen Gegebenheiten und Probleme.
  • SUCHMASCHINE KANSAS Das erwähnte Mercator-lnstitut der Universität zu Köln stellt die Suchmaschine Kansas in einer Prototyp- Version bereit. Die Suchmaschine will Lehrkräfte dabei unterstützen, Sprachlernmaterialien im Internet und in elektronischen Textsammlungen zu finden, analysiert die Suchergebnisse auf Grammatikkonstruktionen und Schwierigkeitsgrade hin und bewertet die Ergebnisse nach pädagogischen oder lernspezifischen Parametern, die in den Einstellungen festgelegt werden können.

SPRACHSENSIBLER FACHUNTERRICHT

  • Auf seiner umfangreichen Website „www.sprachsensiblerfachunterricht. de" widmet sich Josef Leisen unter anderem der Unterscheidung von Alltags- und Bildungssprache, gibt Hinweise zur Sprachdiagnose und dem Umgang mit sprachlichen Fehlern, skizziert Formen und Verfahren des Lesens und Schreibens im Fachunterricht und stellt insbesondere mit einem Methoden-Pool einen praxisnahen Werkzeugkasten für den sprachsensiblen (Fach-) Unterricht zur Verfügung.
  • Katja Kalex erläutert in einer Folienpräsentation im Rahmen eines Workshop der FU Berlin zur Frage „Sprachkompetenz als Voraussetzung politischer Urteilsfähigkeit" das Erfordernis sowie die Möglichkeiten der Differenzierung und Sprachförderung im Politikunterricht. Die hier dargestellten Erkenntnisse lassen sich unschwer auf das Unterrichtsfach Geschichte anwenden.

VIDEO-VORTRÄGE

oben

PG 03 Europäische Integration

CHRONIKEN UND HINTERGRÜNDE

  • Eine interaktive Zeitleiste zu den Stationen der europäischen Integration bietet die Website der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB)
  • Ausführlich widmet sich dem Thema die Website der Europäischen Union (EU). Hier finden sich zudem Informationen und kurze Filmquellen zu den Gründungsvätern der EU von Konrad Adenauer über Jean Monnet bis Altiero Spinelli. Informativ sind daneben die Abschnitte zu den Symbolen der EU Flagge, Hymne), Europatag und dem Motto der Union.
  • In bewährter Form bietet das Lebendige Museum Online (LeMO) eine Zeitleiste, Biografien maßgeblich im europäischen Integrationsprozess Beteiligter, Sachinformationen zu den Schritten der Einigung sowie Bild- und Textquellen.  

BASISINFORMATIONEN Der Wikipedia-Beitrag zur Europäischen Integration enthält neben Basisinformationen einige interessante Grafiken, so eine anschauliche Zeitleiste sowie eine Grafik als Euler-Diagramm mit den verschiedenen übernationalen europäischen Organisationen und ihren Mitgliedstaaten

„KINDERECKE" Die „Kinderecke" der Website der Europäischen Union stellt unter dem Titel „Die EU: Worum geht es da eigentlich?" eine Einführungfür Jüngere bereit. Nach einem kurzen historischen Abriss können sich die Nutzer kurz und verständlich über sämtliche Mitgliedstaaten im Einzelnen informieren. europa.eu/kids-corner/index de.htm

GESCHICHTE UND PERSPEKTIVEN Eine für ältere Schülerinnen und Schüler gut verständliche Darstellung zur Entwicklung der europäischen Integration und ihren Perspektiven präsentiert Melanie Piepenschneider von der Konrad- Adenauer-Stiftung in vier Kapiteln (Europäische Einigungspläne der Zwischenkriegszeit; Die tatsächliche Einigung Europas nach 1945; Die Überwindung der Europäischen Krise und der Teilung Europas; Die Entscheidung für eine Europäische Verfassung). 

UNTERRICHTSMATERIALIEN DER EU Das (mehrsprachige) Angebot „Die EU für Lehrerinnen und Lehrer" der Europäischen Union enthält oder verlinkt auf umfangreiches und vielseitiges Unterrichtsmaterial, das nach vier Altersgruppen sortiert ist, darunter Präsentationen,Online-Broschüren mit weiteren Materialien und Unterrichtsvorschlägen, Quiz- und Puzzle-Spiele, Web-Links etc.

CVCE Das „Centre Virtuel de la Connaissance sur l'Europe" (CVCE) mit Sitz in Luxemburg bietet Zugang zu Dokumenten und Veröffentlichungen über den europäischen Integrationsprozess. Kernstück der Website ist die e-Publikation „Historische Ereignisse des europäischen Aufbauwerks", die in acht historischen Kapiteln die Meilensteine des europäischen Einigungsprozesses von 1945 bis 2014 präsentiert. Hervorhebenswert ist ferner der Teil zum deutsch-französischen Duo und Europa im Spiegel der Karikatur (1945-2013). Einige Bereiche der Website sind derzeit noch in der Entwicklung, so auch die e-Teaching-Module. www.cvce.eu/de

WISSEN2GO Mit seinem 15-minütigen Erklärvideo wendet sich der Journalist und Autor Mirko Drotschmann auf der Plattform Wissen2go ausdrücklich an Schülerinnen und Schüler.

UNTERRICHTSBAUSTEINE Im Rahmen einer umfangreichen Unterrichtsreihe zu den Europawahlen von 2014 (eine Aktualisierung für 2019 ist zu erwarten) befasst sich der Baustein 2 mit der Geschichte, den Motiven und Zielen der europäischen Einigung. Auch zu diesem Modul werden neben didaktischen Konzeptvorschlägen und methodischen Hinweisen umfangreiche Unterrichtsmaterialien präsentiert, darunter eine größere Anzahl historischer Karikaturen.  

MEINUNGSFORSCHUNG IM UNTERRICHT Die BpB bietet eine aktuelle Version der Software „Grafstat" an, mit der Lernende in die Lage versetzt werden, eigene Umfragen zu erstellen und auszuwerten, so etwa zu Fragen im Zusammenhang mit der europäischen Integration (Kenntnisstand, Akzeptanz, Perspektiven etc.). Ausführliche Anleitungen erleichtern den Einsatz im Unterricht.  

KOMMENTIERTE LINKLISTE Weitere kommentierte Links zum Heftthema finden sich auch in der Publikation „Wo steht Europa?" aus der Reihe „Politik & Unterricht" der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. www.politikundunterricht.de/1_12/europa.pdf

Klaus Fieberg, Leverkusenoben

PG 04 Berliner Republikoben

Quellen und Darstellungen Unter dem Titel „Ein Deutschland in Europa (1989-2009)" präsentiert die Quellensammlung „Deutsche Geschichte in Dokumenten und Bildern" (DGDB), ein Projekt des Deutschen Historischen nstituts in Washington (DC),ein facettenreiches Bild der Zeit nach der Wiedervereinigung. Sämtliche Unterkapitel ebenso wie die einzelnen hier versammelten Dokumente, Bilder und Landkarten werden fachlich erläutert. germanhistorydocs.ghi-dc.org

Filmische Jahreschroniken In der Mediathek der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) finden sich die Beiträge der vom Rundfunk Berlin-Brandenburg produzierten Sendereihe GOxDeutschland. Die jeweils 15-minütigen Filme, die von der Journalistin Sandra Maischberger moderiert werden, widmen sich auch den Jahren der Berliner Republik von 1990 bis 2008. Stichwortlisten zu den einzelnen Filmen führen zu thematischen Vertiefungen.

LeMO: Vielfalt der Themen
Unter dem Stichwort „Globalisierung seit 2001" umreißen wissenschaftliche Autoren aus dem Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland auf der LeMO-Website (Lebendiges Museum Online) in kompakten, informativen Beiträgen eine Vielzahl von Themen der ersten beiden Jahrzehnte des 21. Jahrhunderts. Das Kapitel „Internationale Herausforderungen" thematisiert etwa die Folgen des 11. September 2001, die Banken- und Wirtschaftskrise, die europäische Schuldenkrise, Klimawandel und Energieressourcen oder die Probleme im Zusammenhang mit Zuwanderung und Flüchtlingskrise. Im Kapitel „Debatten und Reformen" geht es beispielsweise um den Atomausstieg und die Energiewende, Auslandseinsätze und die Neuausrichtung der Bundeswehr, Datensicherheit oder eine neue europäische Finanzordnung. Das Kapitel „Bundestagswahlen" widmet sich den Wahlen der Jahre 2002, 2005, 2009 und 2013 und ihren Ergebnissen. Links führen von hierzu den Biografien jeweils wichtiger Akteure. In die einzelnen Beiträge sind Links zu interessanten Ausstellungsobjekten des Hauses der Geschichte eingebunden, andere Verknüpfungen führen zu jeweils verwandten Themen aus der deutschen Nachkriegsgeschicht

Wahlplakate

Soziale Fragen  Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung stellt zu unterschiedlichen sozial und gesellschaftspolitischen Themen Unterrichtsmaterialien bereit. Als PDF abrufbare Themenhefte sowie Lehrerhandreichungen liegen derzeit zu den Themen Sozialstaat im Wandel, Mitbestimmung, Arbeitswelt und Globalisierung vor.

Auslandseinsätze  Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages versammelt Informationen über die laufenden Auslandseinsätze der Bundeswehr, ihre rechtlichen Grundlagen, politischen Begründungen, Personalumfänge und Kosten. www.bundestag.de/blob/419342/463358451 Cfc91bcf7dc3919b76072d9/wd-2-037-16-pdf-data.pdf
Ergänzend dazu bietet die Bundeszentrale für politische Bildung unter dem Thema „Deutsche Verteidigungspolitik" eine interaktive Karte, eine tabellarische Übersicht sowie eine Themengrafik zur Mandatierung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr.  

 

PG 05 Ständegesellschaftoben

Wissensbox Jüngere Nutzer finden auf der Website der Kinderzeitmaschine in „Lucys Wissensbox" in der Kategorie Absolutismus eine kurze, aber verständliche Antwort auf die Frage: Was waren Stände?

Podcast „Beten, kämpfen, arbeiten" Die Autorin Brigitte Kohn erläutert in einem Podcast auf der ARD-Website RadioWissen den Begriff Stand, stellt die im Mittelalter geltende Aufgabenverteilung der Stände im „Haus Gottes" vor und macht eine heute fremd wirkende Ordnung verständlich. Ein Download der 23 Minuten dauernden Sendung ist möglich.

WebQuest Zur Ständegesellschaft im Absolutismus findet sich auf der einschlägigen Sammelseite ein WebQuest mit den Schritten Einführung, Aufgaben, Ressourcen, Prozess und Evaluation.

Bilderpuzzle Die „segu"-Plattform für einen offenen Geschichtsunterricht bietet in einem Lernmodul ein kleines Bilderpuzzle sowie einige Aufgaben zur Ständegesellschaft. Ein weiteres Modul befasst sich mit der Interpretation der bekannten vorrevolutionären französischen Karikatur „A faut esperer q'eus Jeu la finira b[i]entot".  

Ständebaum Das Ständesystem als gesellschaftliches Ordnungsmodell beschreibt ein Wikipedia-Beitrag, dessen Illustrationen die Entwicklung des Ständebaumes als allegorische Darstellungsform mit Legitimationsfunktion für den ständischen Gesellschaftsaufbau zwischen dem 13. und 17. Jahrhundert verdeutlichen.

Petrarcas Ständebaum Ergänzend hierzu zeigt und erläutert eine Seite der Rechtsikonographischen Datenbank der Uni Graz den bekannten Ständebaum aus Francesco Petrarcas „Trostspiegel in Glück und Unglück" aus dem Jahre 1596.

Das Ständebuch des Jost Amman Die in der Frühen Neuzeit florierende literarische Gattung der Ständebücher beschreibt die Aufgaben und die Bedeutung geistlicher und weltlicher Personen. Illustriert werden die Texte oft mit Holzschnitten oder Kupferstichen. Digitalisate solcher Ständebücher, die als aufschlussreiche und anschauliche Quellen zur Kultur- und Wirtschaftsgeschichte gelten, finden sich im Netz. Ein hervorragendes Beispiel ist das „Ständebuch" des aus Zürich stammenden Zeichners und Kupferstechers Jost Amman. Auf den Seiten der Wikisource findet sich eine digitale Wiedergabe seiner „Beschreibung aller Stände auff Erden, hoher und nidriger, geistlicher und weltlicher, aller Künsten, Handwercken und Händeln" mit den Versen von Hans Sachs.

Tischzuchten In die im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit verbreitete didaktische Literaturgattung der Tischzuchten führt ein Wikipedia-Artikel ein. Hier finden sich auch zahlreiche Abbildungen und Zitate aus entsprechenden Werken, mit denen Kindern und Erwachsenen das „richtige Benehmen" bei Tisch vermittelt werden sollte.

Soziale Ordnung in der Frühen Neuzeit Im Rahmen einer Einführung in die Frühe Neuzeit, einem Angebot des Historischen Seminars der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, informieren die Autoren über verschiedene Aspekte der sozialen Ordnung wie Haus, Familie, Ehe, Geschlechter, die soziale Ungleichheit in der ständischen Gesellschaft oder die Unterschiede zwischen ländlicher und städtischer Gesellschaft. In Quellenauszügen werden zudem etwa eine Definition des Begriffs „Stand" in Zedlers Universallexikon aus dem Jahre 1744, die in der Frühen Neuzeit geltenden Kleiderordnungen oder die Ständegesellschaft spiegelnden Begräbnisvorschriften vorgestellt.

PG 06

Tacitus’ „Germania“ Eine für die Sicht der Römer zentrale Quelle ist die vermutlich im Jahre 98 n. Chr. verfasste ethnographische Schrift „Germania“ des Historikers Tacitus. Die Website der beiden Altsprachler Egon und Gisela Gottwein präsentiert neben dem lateinischen Text eine deutsche Übersetzung mit zahlreichen Verlinkungen auf hilfreiche Erläuterungen.

Römisches Forum Waldgirmes Umfangreiche Informationen, virtuelle Rekonstruktionen und Besucherhinweise zu den seit 1993 durchgeführten Ausgrabungen des römischen Forums Waldgirmes nahe Wetzlar bietet der Web-Auft ritt des „Fördervereins Römisches Forum Waldgirmes“. Präsentiert werden Funde, Grabungsskizzen und die historischen Hintergründe der bisher einzigartigen Entdeckung einer römischen Stadt auf germanischem Gebiet um Christi Geburt.

Varusschlacht Die Website des Museums und des Ausgrabungsparks Kalkriese bietet neben Informationen rund um einen Besuch vor allem Einblicke in die Suche nach dem Ort der Varusschlacht, die Quellenlage, die Kultur und Kriegstechnik der Römer und Germanen sowie zum Mythos Hermann.

Hermannsdenkmal Wissenswertes zum Hermannsdenkmal erfährt der Nutzer auf der gleichnamigen Website des Landesverbandes Lippe. Hier finden sich Informationen unter anderem zur Vor- und Entstehungsgeschichte des Denkmals, zu seinem Schöpfer Ernst von Bandel oder zu Arminius und der Schlacht im Teutoburger Wald als deutschem Gründungsmythos.

Schlacht am Harzhorn/App Die Website informiert rundum über die archäologische Erforschung des römischgermanischen Schlachtfeldes am Harzhorn bei Harriehausen im Landkreis Northeim sowie die Interpretation und die Deutung der entdeckten Fundstücke. Eine App steht dort zum Download bereit, die Besuchern des Info-Pfades bei der Erkundung vor Ort zahlreiche Informationen liefert.

Schlacht am Harzhorn/Film Unter dem Titel „Roms Rache – Die Schlacht im Harz“ fragt eine Dokumentation aus der Reihe ZDF-History nach den Hintergründen, dem Hergang und nach der historischen Bedeutung der Schlacht am Harzhorn. Der Film ist über die Plattform YouTube erreichbar.

Doku-Reihe „Die Germanen“ Die vierteilige Dokumentation „Die Germanen“ zeigt, wie die Germanen vermutlich lebten, welche Götter sie verehrten, wie sie mit Rom kämpft en und kooperierten und wie sie zum Christentum fanden.

Weltkulturerbe Limes Die Website der Deutschen Limeskommission stellt den Limes als Weltkulturerbe mit seinen verschiedenen Abschnitten vor. Daneben enthält die Website eine Zusammenstellung wichtiger Links unter anderem zu einzelnen Limesabschnitten, Limesmuseen oder regionalen Limesseiten.

Novasium – Neuss Auf der privaten Web-Seite des Archäologen Juergen Franssen „Novaesium, alias Neuss“ finden sich nicht nur wissenswerte Informationen zur Geschichte und den Ausgrabungen des römischen Neuss, sondern auch ein sehr lesenswerter Fachartikel zur Geschichte der Germanen.

Virtuelle Limeswelten Die Website „Virtuelle Limeswelten“ widmet sich einem etwa 60 km langen Abschnitt des Limes zwischen Alfdorf (Rems-Murr-Kreis) und Widdern (Kreis Heilbronn), an dem entlang die Römer bis etwa 260 n. Chr. Kultur und Landschaft prägten. Kurze Videos stellen den Limes und die Ergebnisse der Limes-Archäologie vor oder schildern in Form von Computeranimationen anschaulich das Leben am Limes an einem Tag im Jahre 232 n. Chr. Für den Besuch vor Ort steht auch eine App zur Verfügung, über die neben einer exakten Standortbestimmung virtuelle Rekonstruktionen sowie Video- und Audio-Dateien aufgerufen werden können.