Praxis Politik 2013

Linktipps zu den Heften der Fachzeitschrift Praxis Politik,
Westermann, zusammengestellt von Amrei Stupperich, Hannover

http://www.praxispolitik.de/

1-2013 Ressourcen 2-2013 Digitale Demokratie-Internet u Netzpolitik
3-2013 Sozialpolitik - Herausforderungen und Perspektiven 4-2013 Parteien zur Bundestagswahl
5-2013 Alte Mächte - neue Mächte 6-2013 Fleisch - Die Produktion von Hunger und Verschwendung

 

 

 

 

1-2013 Ressourcen

RESSOURCE – WAS IST DAS?
Wer den Historikertag 2012 in Mainz besucht hat, weiß, dass Ressource eigentlich alles sein kann und überall von Bedeutung ist – materielle und immaterielle Ressourcen sind knapp oder vermehrbar, sind Gegenstand inner- bzw. zwischengesellschaftlicher Konflikte, in denen es um Ressourcenzugang und -verteilung und ihre ökonomischen, sozialen und kulturellen Dimensionen geht, um die Legitimation politischer Einheiten hier handlungsführend zu wirken, Ressourcen haben kulturelle und religiöse Qualität u. a. Alle Sektionen des Kongresses haben sich mit einzelnen Facetten dieses Spektrums befasst und ihre Beiträge in Zusammenfassungen zur Verfügung gestellt.

KLÄRUNG DER BEGRIFFE
Das Lexikon der Nachhaltigkeit stellt den Begriff Ressourcen in den größeren Zusammenhang der Nachhaltigkeit und listet deshalb auch Begriffe auf, die in unmittelbarem Zusammenhang damit stehen wie Rohstoffe, ökologischer Fußabdruck, Recycling, biologische Vielfalt, Artenschutz, Klimaschutz u. ä. dazu kommen Hinweise auf die verschiedensten Projekte und Planungen, die auf dem Weg sind, um die absehbare Knappheit zu steuern.

RESSOURCEN UND LEBENSBEDINGUNGEN
Ressourcen im weitesten Sinne sind auch Grundlagen für Lebensbedingungen von gesellschaftlichen Gruppen und damit Kriterien für Chancenverteilung bzw. Chancengleichheit. Hier sind sozialkundliche Grundbegriffe zu klären.....

RESSOURCENKONFLIKTE
Ressourcen im engeren Sinne betreffen die Naturgüter, deren Verteilung im Zeitalter von Klimawandel
und Ressourcenknappheit weltweit soziale Destabilisierung und Kriege auslösen. Orientierung in diesen
vielfältigen Konfliktebenen bietet hier die Bundeszentrale mit verschiedenen Beiträgen:

Ressourcenkonflikte - Standpunkt Wolfgang Sachs - Analyse: Die politischen Herausforderungen eines Erdölbooms: Ressourcenfluch und politische Stabilität in Russland

WAS MACHEN DIE ANDEREN?
Eine Übersicht über verschiedene Aktionen von Schulen und anderen Institutionen im Rahmen des „Zukunftsprojekts Erde“ finden Sie unter

Für den Fächerübergriff (Geographie) ist ein Blick auf die Republik Südafrika interessant, mit der Deutschland (BMBF) Forschungspartnerschaften für Innovation und nachhaltige Entwicklung unterhält
(Deutsch-Südafrikanisches Jahr der Wissenschaft 2012/2013). Unter den Themen befindet sich eine Rubrik Bioökonomie, wo u.a. Forschungsstrategien betr. „Nachwachsende Rohstoffe“ diskutiert werden.

RESSOURCENSCHONUNG
Das Umweltbundesamt bietet eine umfangreiche Information zum Thema Schonung vorhandener Ressourcen, verweist auf Alternativen auf dem Sektor Sekundärrohstoffwirtschaft, auf rechtliche Konsequenzen von Klimawandel u.a .

RESSOURCENEFFIZIENZPROGRAMME
Zu den laufenden Versuchen, Ressourcen effizienter zu nutzen, ist auf die Seite des Bundesumweltministeriums zu verweisen und auf eine kritische Auseinandersetzung mit den Effizienzprogrammen:

WELCHEN BEITRAG LEISTET DIE EU?
Informationen über die Aktivitäten der Europäischen Union betr. Ressourcennutzung findet man beim Bundesumweltministerium:

Im Portal für europäische Nachrichten, Hintergründe und Kommunikation EurActiv.de informieren verschiedene Beiträge über die Debatte „Ressourcenschonendes Europa“. Beigefügt sind aktuelle Dokumente zur EU-Ressourcen-Effizienz.

Die Europäische Kommission stellt unter „Europa 2020“ ihre Initiativen zur Förderung einer Ressourceneffizienteren, umweltfreundlicheren und wettbewerbsfähigeren Wirtschaft vor und stellt Downloads zur weiteren Information zur Verfügung.

Vgl. auch die Seite zu Ideen betr. Sekundärrohstoffe, Beispiel „Müll zu Gold spinnen“:und das EU-Recycling-Portal:

REDUSE
Die österreichische Umweltschutzorganisation Global 2000 widmet sich dem besonderen Schwerpunkt, das Bewusstsein und Wissen über Probleme im Bereich der Entwicklungspolitik, die mit der Ressourcenproblematik in Zusammenhang stehen, zu vertiefen sowie mögliche Lösungen aufzuzeigen. Die Internetseite enthält Materialien zum Thema, etwa zur Geschichte der menschlichen Ressourcennutzung oder den aktuellen Ressourcenreport (2011: Thema Wasser). Ein Blog dient dem Erfahrungsaustausch betr. Rohstoffschonung.

GERECHTER UMGANG MIT RESSOURCEN
Die den Grünen nahestehende Heinrich Böll Stiftung legt besonderen Wert auf den Aspekt des gerechten Umgangs mit den natürlichen Ressourcen. Ein Großteil des Ressourcen- und Rohstoffreichtums befindet sich in Schwellenund Entwicklungsländern, die dennoch neben der Armut auch unter massiven Demokratiedefiziten leiden. Welche Rolle kann Deutschland hier spielen, damit eine gerechte ökologische Transformation gelingen kann? Die Internetseite zur deutschen und internationalen Ressourcenpolitik enthält zahlreiche Aufsätze und Nachrichten zum Thema, beschreibt Projekte und Perspektiven (Download-Dokumente).

RESSOURCENSCHUTZ IN DER SOZIALEN MARKTWIRTSCHAFT
Wie kann Politik zum Schutz der natürlichen Ressourcen innerhalb der Sozialen Marktwirtschaft bewerkstelligt werden? Die Adenauer Stiftung stellt in ihrem Beitrag von Klaus W. Zimmermann fest, dass eine marktwirtschaftliche Umweltpolitik danach streben muss, die richtigen Anreize zu setzen, Umweltbelastungen und -schäden zu vermeiden und nach umweltverträglichen Verfahren und Produkten zu suchen. Wenn dies rational und effizient geschehe, sei Soziale Marktwirtschaft auch Ökologische Marktwirtschaft.

LERN- UND ARBEITSMATERIALROHSTOFFE
Das Wissenschaftsjahr, eine Initiative des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, das im Jahr 2012 das Thema „Zukunftsprojekt Erde“ (http://www.zukunftsprojekt- erde.de) hatte, stellt auf seiner Mitmach-Seite verschiedene anschauliche Lern- und Arbeitsmaterialien zur Verfügung, darunter auch die „Rohstoffexpedition“, die für Verschwendung im Alltag sensibilisieren soll:

Die „Rohstoffexpedition“ soll bis 31. März 2013 weiterlaufen. Über 1 400 Schulen haben bereits ihr Interesse an der Handy-Aktion (Sammeln ungenutzter Handy-Altgeräte, d. i. brach liegende Ressourcen) bekundet. Damit noch mehr mitmachen können, kann das Lern- und Arbeitsmaterial „Handy-Ressourcen,nachhaltige Nutzung und Recycling“ sowie die Handy-Sammelbox weiterhin unentgeltlich bestellt werden. Eine Aufbereitung des Ressourcen-Themas für jüngere Schüler/-innen findet sich im Kindermagazin des Wissenschaftsjahres 2012, Ausg. 2, Nov. 2012, „Alles Müll oder was?“

Fächerübergreifend (Schwerpunkt Physik) könnte das Material des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) []herangezogen werden.

UNTERRICHTSANREGUNGEN ZUM THEMA TREIBSTOFFE AUS DER DRITTEN WELT
Das Portal Globales Lernen bietet für die Sekundarstufe I/II Unterrichtsmaterial u. d. T. „Zwischen Tank und Teller“ (2010). Es geht um die Ernährungssicherung und die Zerstörung der Umwelt, die anhand der Länder Mosambik und Deutschland behandelt wird. Das bebilderte Lehrerheft zum Download enthält kopierfähige Arbeitsblätter.

Das Thema Ressourcen am Beispiel Mosambik kann ergänzt werden durch das Arbeitsheft Ressourcenarmut – Ressourcenreichtum“sowie das Arbeitsmaterial „Wohlstand aus dem Regenwald? Die sozialen und ökologischen Folgen des Bergbaus in den Philippinen“

UNTERRICHTSIDEEN ZUM ROHSTOFF ERDÖL
Der als PDF-Datei herunterzuladende Unterrichtsentwurf enthält auf 38 S. mehrere Lektionen mit rbeitsblättern. Bei den Hinweisen für die Lehrkraft finden sich kommentierte Links für Zusatzmaterial.

RESSOURCEN IM INDUSTRIEZEITALTER
Die Plünderung der natürlichen Ressourcen und die Folgen für die Umwelt im Verlauf der letzten zwei Jahrhunderte werden in Praxis Geschichte 6/2012 in eindrücklichen Unterrichtseinheiten thematisiert und stehen zum (kostenpflichtigen) Download bereit. Besonders zu verweisen ist auf den Beitrag „Vom Ascheimer zum Gelben Sack. Hausmüllentsorgung und gesellschaftlicher Wandel“, dem eine dem Heft beigelegte Folie zugeordnet ist. Sie zeigt den Wechsel hin zur Verschwendung von Ressourcen (Reklame für Ex-und-hopp-Flaschen, 1967) und weg von der Verschwendung (Kampagne gegen Lebensmittelvergeudung im Krieg) je nach angesagtem Definitionskriterium und aktueller Konsumform.

LINKSAMMLUNG ENERGIE, ROHSTOFFE, RESSOURCEN
Eine umfangreiche Sammlung von Informationen mit Karten und Grafiken, die sich im weiten Umkreis um die Energieversorgung dreht und auch etwa die Endlagersuche und die umstrittene Technik des Fracking einbezieht, stellt die Seite „Agenda 21“ (Verantw. Redakteur ist ein ehem. Mathematik- und Informatiklehrer/ IGS Hagen) zusammen.oben

 

02-2013 Digitale Demokratie-Internet u Netzpolitik

 

Recherchieren,

Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen, Steinbeisstraße 1,
73730 Esslingen
Internetrecherche

Portal Deutsche Digitale Bibliothek:  Nutzungsbedingungen

Mit dem Portal Deutsche Digitale Bibliothek (im Folgenden DDB) werden die vielfältigen digitalen Informationssysteme der Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen in Deutschland über einen zentralen Anlaufpunkt erschlossen und miteinander vernetzt. Dies ermöglicht die Suche und Anzeige von Objekten aus Kultur und Wissenschaft in einer in öffentlicher Hoheitsgewalt und Verantwortung liegenden, authentische und integre Suchergebnisse garantierenden, werbefreien Arbeitsumgebung. Die DDB ist eine Kulturplattform für Experten und interessierte Öffentlichkeit gleichermaßen.

INTERNET UND DIGITALE SPALTUNG

E-GOVERNMENT

INFORMATIONSPLATTFORM FÜR E-GOVERNMENT

Eine besondere Zeitschrift hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle öffentlichen Institutionen (Bund bis Gemeinde sowie andere Einrichtungen) über digitale Informationsverarbeitung im öffentlichen Sektor zu informieren. Auf der entsprechenden Internetseite werden aktuelle Technologien, Initiativen, Trends und Vorgaben verfolgt und diskutiert.

BUNDESNETZWERK BÜRGERSCHAFTLICHES ENGAGEMENT

Das Netzwerk, gefördert u.a. vom Bundesministerium für Familie, Soziales, Frauen und Jugend (BMFSFJ), mit dem Ziel nachhaltiger Förderung von Bürgergesellschaft und bürgerschaftlichem Engagement in allen Gesellschafts- und Politikbereichen gibt eine Übersicht über Netzwerke und Plattformen für Demokratie und Partizipation:

KRITIK AN D IGITALEN DEMOKRATIEFORMEN

E-DEMOKRATIE I N DER SCHWEIZ

Das Portal ch.ch, ein Projekt von Bund und Kantonen, der zentrale Zugang zu den Online-Informationen von Bund, Kantonen und Gemeinden in der Schweiz, könnte sich von einem reinen Informationsportal zu einem Interaktionsportal weiterentwickeln. Aber ist eine nationale Interaktionsplattform auch gewollt und kann der bestehende Informationsauftrag des Staates in diesem Sinne auch als Kommunikationsauftrag interpretiert werden? Hier werden diese und andere ähnliche Fragen diskutiert:

WEB 2.0 UND SCHULE

CYBERMOBBING

SOZIALE NETZWERKE UND DATENSCHUTZ

SAFER INTERNET DAY 2013

03-2013 Sozialpolitik- Herausforderungen und Perspektiven

SOZIALPOLITIK IN DER DEUTSCHEN GESCHICHTE

WAS IST SOZIALE GERECHTIGKEIT?

WELTTAG DER SOZIALEN GERECHTIGKEIT

SOZIALSTAATLICHE POLITIK UND SOZIALE SICHERUNG

LEBENSLAGEN IN DEUTSCHLAND

SOZIALPOLITIK 2013

SOZIALPOLITIK IN EUROPA

EUROPÄISCHE SOZIALCHARTA

Die EU-Sozialcharta von 1961 (novelliert 1999), die in Europa Rechte wie soziale Sicherheit und angemessene Arbeitsbedingungen garantieren soll, ist ein grundlegendes Dokument für die sozialen Werte in Europa. Allerdings sind viele der Vorgaben der 19 Grundrechte durchaus noch nicht verwirklicht und auch im deutschen Arbeitsrecht nicht alle umgesetzt, etwa was die Gleichstellung von Mann und Frau betrifft.

SOZIALPOLITISCHE IMPULSGEBER – BEISPIELE

ARBEITSMATERIAL FÜR DEN EINSATZ IM UNTERRICHT

04 2013 Parteien zur Bundestagswahl 2013

COUNTDOWN ZUR WAHL – DER BUNDESTAG INFORMIERT

JUGENDPORTAL DES DEUTSCHEN BUNDESTAGS

PARLAMENTSFERNSEHEN
Mit ausführlichem Programm lässt sich auf der Bundestagsseite feststellen, wann welches Thema aus dem Bereich Wahlen öffentlich diskutiert wird – etwa im Plenum oder im Innenausschuss. Live können die Schülerinnen und Schüler an den langwierigen Debatten als Zuschauer und Zuhörer teilnehmen.

WAHLKREISE
Der Bundeswahlleiter ist verpflichtet, alle Formalitäten, angefangen von der Wahlkreiseinteilung bis zu den Vorgaben, die für die Wahl von Deutschen im Ausland gelten, auszubreiten. Die Details zur Wahl 2013 finden Sie unter:

ABGEORDNETE FRAGEN – DEMOKRATIE ZUM MITMACHEN
Die Abgeordnetenwatch-Internetplattform gibt Bürgerinnen und Bürgern die Chance, ihren Wahlkreisabgeordneten direkt ins Gespräch zu ziehen, Fragen zu stellen, Antworten zu vergleichen. Diese Möglichkeit besteht für den Bundestag, aber auch mehrere Landtage und viele Kommunen sowie das EU-Parlament.

WAHLPROGNOSEN

BUNDESTAGSWAHL 2013 UND UNTERRICHT

JUNIORWAHL

Das Schulprojekt Juniorwahl, seit 1999 veranstaltet von „Kumulus“, einem gesellschaftspolitischen Verein, hat Üben und Erleben von Demokratie zum Ziel. Parallel zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen sollen im Unterricht Wahlen simuliert, inhaltlich vorbereitet und durchgeführt werden. Etwa einen Monat begleiten die Projektbetreuer die Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 7 aller Schulformen und versorgen sie mit Informationsmaterial und speziellen handlungs- und produktorientierten Unterrichtsvorschlägen. Die Möglichkeit, in der Woche vor der Bundestagswahl bei einer Online-Wahl oder Papierwahl abzustimmen, ist für die Schulen freiwillig und kostenlos.oben

5-2013 Alte Mächte - neue Mächte

WELTPOLITIK
Einen historischen Überblick über „die Wege in die Gegenwart“ der Weltpolitik mit Jahreschroniken gibt das Lebendige Museum online (LeMo) des Deutschen Historischen Museums. Die wichtigsten Stichworte sind verlinkt und werden gesondert dargestellt mit Vertragstexten, Videos, Karikaturen etc.

GLOBAL GOVERNANCE

CYBER-AUSSENPOLITIK


WELTPOLITIK UND NACHHALTIGKEIT

Das Lexikon der Nachhaltigkeit präsentiert eine gelungene Übersicht über die Entwicklung der internationalen Bemühungen um eine nachhaltige Politik durch internationale Organisationen und deren Abkommen, angefangen 1946 mit der Internationalen Konvention zur Regelung des Walfangs. Eine Zäsur
bildet der UN-Weltgipfel in Rio de Janeiro 1992, der viele weitere Konferenzen und Folgetreffen nach sich
zog. Deswegen sind die Treffen und Abkommen, die jeweils als chronologische Übersicht und mit Inhaltsangaben u. a. versehen sind, in „vor und nach Rio“ geordnet.

ROLLE DER UN

Zu den wichtigsten Akteuren der Weltpolitik gehören die UN, die sich selbst in der zentralen Rolle bei der
Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung sowie der Sicherung des Weltfriedens sehen. Mit
den zahlreichen von den Vereinten Nationen ausgearbeiteten Konventionen, Verträgen und Standards
haben sie die Basis des Rechts, das die Beziehungen zwischen den Staaten regelt, hergestellt. Die angezeigte Seite informiert neben der Charta von 1945 über alle wesentliche Teile des Völkerrechts
vom Internationalen Gerichtshof bis zum Menschenrechtsrat
.

SOFT POWER


„NEUE GES TALTUNGSMÄCHTE“ – DIE ROLLE DER CLUBS

Bei den Versuchen, globale Verantwortung zu organisieren und koordinieren, spielen zahlreiche internationale Foren eine bedeutende Rolle. Der Weltwirtschaftsgipfel der Gruppe der acht Industriestaaten (G8), deren Staats- und Regierungschefs sich regelmäßig zu informellen
Gesprächen treffen, gehört zu den bedeutendsten. Die Strukturen und Entscheidungen sind nicht demokratisch legitimiert, haben aber einen nicht unerheblichen politischen Einfluss im globalen Maßstab.
Über das breite Spektrum der Themen unterrichtet das Auswärtige Amt und die Bundesregierung:

BRIC/BRIC

CHINA

BRASILIEN

AMERIKA

EUROPA

AUSSENPOLITISCHE STRATEGIEN DER EU

AFRIKA

Über die politischen Beziehungen der EU zu den afrikanischen Regierungen informiert u. a. die Tripoli Declaration, verabschiedet auf dem 3. Afrika-EU Gipfel (Tripolis, 29./30. November 2010)

USA

Der European External Action Service berichtet mit verschiedensten aktuellen Nachrichten und Dokumenten über die bilateralen Beziehungen der Europäischen Union zu den USA. Jährliche Gipfeltreffen werden ebenso dokumentiert wie Experten-Verhandlungen über wirtschaftliche und Sicherheitsfragen.

INDIEN

Wie zu vielen anderen Ländern der Welt stellt auch die Partnerschaft EU:Indien eine wichtige bilaterale Achse dar, die der EEAS dokumentiert mit Handelsvereinbarungen, Deklaration zum Terrorismus u. a.K

TÜRKEI

6-2013 Fleisch - Die Produktion von Hunger und Verschwendung

EU-STANDARDS ZUR SICHERHEIT DER LEBENSMITTEL

TIERSCHUTZ

LEBENSMITTELKLARHEIT
Das Internetportal „Lebensmittelklarheit“, eingerichtet von den Verbraucherzentralen und gefördert
vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, ist spezialisiert auf
aktuelle Informationen zur eindeutigen Deklaration und Kennzeichnung von Lebensmitteln aller Art.
Unter dem Stichwort Fleisch lautet etwa die Frage anlässlich des Weltvegetariertages, wo „Tier drin oder
nicht?“ drin ist und wie dem Rätselraten um tierische Zutaten im Essen ein Ende bereitet werden kann, was „Fleischkäse“ ist und auf was man bei unverpackter Fleischware achten sollte.

WARENTESt
Die Stiftung Warentest untersucht eine Vielzahl von tierischen Lebensmitteln, so Hühnerfleisch, das in über der Hälfte der Produkte „mehr Keime als die EU erlaubt“ aufweise, sogar Bioprodukte, die zwar ohne Antibiotika auskommen, aber stark keimbelastet seien. Weitere Tests liegen zu Fleischsalat, Bologneser Soßen u. v. m. vor.

CHARTA ÜBER DIE NUTZTIERHALTUNG (2012)

LANDFIBEL
Mit einem kleinen Büchlein in Taschenformat (Stand: Juli 2013, 88 S.) informiert das BMELV die breite Öffentlichkeit über „die Leistungen der Landwirtschaft“, darunter die Aufzucht von Tieren. Im Kapitel Nutztiere finden sich „Steckbriefe“ mit Angaben, welche und wie viele Nutztiere in landwirtschaftlichen Betrieben gehalten werden, wie lange und mit welchem Ziel. Kleine Einführungen beschreiben diese „Leistungsträger“ und verweisen auf die moderne bzw. ökologische Art der Haltung. In Kapiteln
Getreide und Futter- und Energiepflanzen findet der Leser auch Angaben darüber, wie viel davon in der
Tiermast Verwendung findet. Als PDF und Print kostenlos erhältlich.

FLEISCH IN DER ERNÄHRUNGSPYRAMIDE
Als Ergänzung öffentlicher Aufklärung kann noch ein Ernährungsführer „Gesund genießen“ der „Initiative
für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“
herangezogen werden, der vom BMELV im Pixi- Format (Stand: Juli 2013, 31 S.) kostenlos verbreitet wird. Fleisch wird in sehr zurückhaltenden Mengen in
der Ernährungspyramide empfohlen – maximal dreimal in der Woche in mageren Varianten.

JUGEND UND VERBRAUCHERSCHUTZ
Das BMELV bemüht sich auch um umfassende Information Jugendlicher mit besonderem „Schulungsmaterial für verantwortungsbewussten Konsum“ (88 S., 2008, PDF). Das Handbuch für den „Weg zu nachhaltigen Lebensstilen“ aus dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen/UNESCO klärt
auf über Fleischskandale, wirbt für Fleisch aus artgerechter Haltung und ohne Hormonbehandlung und
rät generell zur Einschränkung des Fleischkonsums aus Umweltschutzgründen (Wasser, Boden, Klima).

EXPANSION DER DEUTSCHEN FLEISCHWIRTSCHAFT
Der Deutsche Bauernverband, die größte deutsche landwirtschaftliche Berufsvertretung, informiert
auf seiner Internetseite mit zahlreichen Grafiken zur Entwicklung der Fleischproduktion in Deutschland,
in der EU und weltweit.

LERNORT BAUERNHOF
Der information.medien.agrar, ein gemeinnütziger Verein, der von den Organisationen der deutschen
Landwirtschaft getragen wird, stellt Schulen stufenübergreifende Lehrmaterialien zur Verfügung. Das Internetportal „Lernen auf dem Bauernhof“ bietet Bauernhofpädagogik mit Arbeitsblättern, Lehrermagazin, Leitfäden für den Unterricht und für Exkursionen sowie Download-Material viel Auswahl „um Landwirtschaft mit allen Sinnen zu erfahren und der Entfremdung von der bäuerlichen Arbeits- und Lebenswelt sowie von der Lebensmittelproduktion entgegenzuwirken“.

Vgl. auch die Informationen auf dem Portal der Bundesarbeitsgemeinschaft „Lernort Bauernhof“

WEBCAM BAUERNHOF

TECHNIK IM STALL
Die Ausstellung EuroTier in Hannover, weltgrößte Fachmesse für Tierhaltung und -management, zeigt
die neuesten Entwicklungen auf sämtlichen Gebieten der Tierzucht und -haltung. Die außerordentlich große Zahl an angemeldeten Neuheiten 2012 betrafen z. B. die Technik zur Futterlagerung, die Haltungs-
und Fütterungstechnik von allen Nutztieren, Klima- und Umwelttechnik, Melk- und Kühltechnik u. a.

FLEISCH IN DER KÜCHE

TIERSCHUTZ-KAMPAGNEN

FLEISCHVEREDLUNG
Der Raiffeisenverband, der u. a. genossenschaftlich in der Vieh- und Fleischwirtschaft auf regionalen,
nationalen und internationalen Märkten
agiert, legt Wert auf die gesellschaftliche Akzeptanz für die
tierische Veredlung, die verbessert werden müsse. Nicht außer Acht gelassen werden dürfe, dass die
tierische Veredlung gerade in den ländlichen Regionen die Basis des wirtschaftlichen Wachstums und
Wohlstandes sei. 2013 hat der Verband eine Initiative “Wir transportieren Tierschutz” gegründet, die über den Tiertransport in Deutschland informiert. [...]

KARNISMUS
Über die Psychologie des Tiere Essens, wie sie die amerikanische Sozialpsychologin Prof. Dr. Melanie Joy erforscht hat, berichtet eine Internetseite „Deutschland is(s)t vegan“.

FILM

KLIMA – HUNGER – GENTECHNIK

Fleischproduktion UND GLOBALE ERNÄHRUNGSLAGE
Kann denn Schnitzel Sünde sein?“ fragt eine didaktische Einheit von Welthaus Bielefeld zum Thema Fleischkonsum (7–10 Kl., 2012, 9 S., PDF). Die entwicklungsbezogene Sequenz legt den Fokus auf die globalen Auswirkungen des Fleischkonsums.

DATENMATERIAL